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systemische Gruppenarbeit

Laut § 29 SGB VIII soll die soziale Gruppenarbeit Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsschwierigkeiten und Ver­haltensproblemen erreichen. In Abhängigkeit vom Konzept werden bereits Kinder in der Schuleingangsphase in Sozialen Gruppen betreut. In der sozialen Gruppenarbeit werden Kinder und Jugendliche betreut, die Unterstützung in unterschiedlichen Bereichen benötigen:

  • Zusammenarbeit mit anderen Kindern im Gruppenkontext

  • Beziehungsaufbau und Freunde finden

  • Erarbeiten von individuellen Möglichkeiten, Konflikte zu lösen

  • Umgang mit eigenen Aggressionen, Ängsten und Erfahrungen

  • Aufbau von Selbstbewusstsein und Erfahrung von Selbstwirksamkeit

  • Entwickeln neuer persönlicher Interessen

  • Verinnerlichen von alltäglichen Abläufen und Aufgaben

  • Förderung einer gelingenden Kommunikation in der Familie

  • Stärkung schulischer Fertigkeiten

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Umgangsprojekt

Wir bieten im Rahmen der Jugendhilfe ein breites Portfolio von Möglichkeiten an, Menschen und ihre Kinder zusammenzuführen.

Dazu gehört:

  • Umgangsmanagement

  • Begleiteter Umgang

  • Geschützter Umgang

  • Umgangsclearing

  • Vater-Kind-Training

Vater und Sohn
Break - Clearing- und Beruhigunsmaßnahme

Wird der Stress in der Familie zu groß dann muss eine Auszeit her... individuell planen wir diese für den Jugendlichen in einer Wohnform, freizeitpädagogischer Maßnahme unter freiem Himmel oder einer Reise nach §§27, 34, 35, 35a und 41.

Diese Maßnahme bezieht sich auf Jugendliche von 12-18 Jahren.

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traumatherapeutische Begleitung

Intensive pädagogisch-therapeutische Einzelfallhilfe

Ziele der Hilfe sind die soziale Integration und die Unterstützung einer eigenverantwortlichen Lebensführung in den Bereichen

  • Familie

  • Schule

  • Freunde

  • Beruf

 

Dabei stehen die Verhaltensauffälligkeiten, welche als Ursache des Mangels an sozialer Integration ausgemacht worden sind, im Blickpunkt der Hilfe.

Ebenso vielschichtig wie die Schwierigkeiten, soziale Integration zu erreichen oder zu verbessern, ist auch das Spektrum an Handlungs- und Richtungszielen, die diese Art der Hilfe zu erreichen sucht. Diese können z.B. sein:

  • bessere Integration in die Gruppe (Schulklasse, Sportverein, Nachbarschaft, Peergroup)

  • Harmonischeres Zusammenleben mit der Familie

  • (Wieder-)Aufnahme des Schulbesuches

  • Vermeidung von Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung

  • Vermeidung von Heimerziehung

  • Unterstützung und/oder Durchführung therapeutischer Maßnahmen

  • Verselbständigung 

Quadratisches Fenster
SysClear50 - Clearingprojekt

Ohne solide sozialpädagogische Diagnostik keine solide Prozessqualität -

ohne gute Prozessqualität keine gute Ergebnisqualität!

Sorgfältige Diagnostik ist eine Voraussetzung für erfolgreiche Hilfen zur Erziehung (HzE) und gehört zur Planung der Leistung durch das zuständige Jugendamt.

Aufgabe der für den Fall zuständigen Fachkräfte ist die psychosoziale Diagnostik bzw. die sozialpädagogische Diagnostik.

 

Ziel ist:

  • die Erlangung höchst möglicher Klarheit über die subjektiv und objektiv

bestehenden Problemlagen, deren Entstehungsbedingungen, die

Bedürfnisse des Kindes / Jugendlichen und seiner Familie, ihre Motivation,

den Willen und den Fähigkeiten, Veränderungen in Angriff zu nehmen

  • möglichst genaues Erkennen des sozialpädagogischen Bedarfes und der

Ressourcen

  • Erlangung von höchst möglicher Klarheit über die geeignete Maßnahme

  • Gewährleistung flexibler Hilfen, d. h., bedarfsgerechter Hilfen entsprechend

dem Hilfeverlauf.

 

Themen und Fragestellungen sozialpädagogischer Diagnostik sind:

  • Lebenslagen und Lebensgeschichten

  • Sichtweisen und Deutungen

  • Hilfesysteme und Hilfegeschichten

 

Clearing / Diagnostik ist keine spezielle Hilfeart - aber Bestandteil jeder Hilfe zur Erziehung (HzE) oder in begründeten Einzelfällen Hauptbestandteil von „Kurzhilfen“.

Kinder Swinging