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Richter schreibt
Verfahrensbeistand

Verfahrensbeistände vertreten den Willen und die Interessen des Kindes in strittigen Familiengerichtsverfahren. Sie werden von den Richter*innen eingesetzt.

In der Praxis zählt dazu:

  • Kontaktaufnahme zum Kind

  • Entwicklung des Kindeswillen und Feststellung der Kindesinteressen

  • Vertretung und Begleitung des Kindes im Gerichtsverfahren

  • Gespräch mit Eltern und Mitwirkung an einer einvernehmlichen Regelung

  • Erstellung einer Stellungnahme

  • Begleitung des Kindes bei richterlicher Anhörung

Karts
Umgangspfleger

Umgangspflegschaften systemisch führen!

 

Getrennt lebende Eltern sind grundsätzlich frei darin, einvernehmlich einen Umgangsmodus festzulegen. Dieser ist individuell an die jeweils gegebene Lebenssituation anzupassen, unter Berücksichtigung von Arbeitszeiten und -orten, sowie Schulzeiten und -orten. Der Umgang muss nicht zwingend an Wochenenden erfolgen. Auch besteht – wie fälschlicherweise oft angenommen – seitens des betreuenden Elternteils kein Recht auf sogenannte kinderfreie Wochenenden.  

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Kinderschutzfachkraft

Insoweit erfahrene Fachkraft ist in Deutschland die gesetzlich gem. § 8a und § 8b SGB VIII festgelegte Bezeichnung für die beratende Person zur Einschätzung des Gefährdungsrisikos bei einer vermuteten Kindeswohlgefährdung. Inoffizielle Bezeichnungen sind Kinderschutzfachkraft, IeF, Isef oder Isofak. Diese muss laut § 8a (4) Satz 2 „Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung“ im SGB VIII durch Träger der Jugendhilfe bei der Gefährdungseinschätzung für ein Kind immer beratend hinzugezogen werden. Die insoweit erfahrene Fachkraft zeichnet sich durch eine Zusatzausbildung aus und darf nicht mit den "(mehreren) Fachkräften" im Satz 1 § 8a verwechselt werden. Des Weiteren ist die Bezeichnung gesetzlich fundiert im § 4 (2) KKG  .